Weingut maria und sepp Muster schloßberg 38 8463 leutschach

Posted by on Aug 14, 2020 in Uncategorized | 0 comments

Weingut Maria & Sepp MusterSchlossberg 38A-8463 LeutschachSüdsteiermarkTel. und Fax: +43-(0)3454-70053info@weingutmuster.comwww.weingutmuster.com Verkostung und Verkauf ab Weingut bitte nach Voranmeldung! ANFAHRTSBESCHREIBUNGA9 Richtung Spielfeld/Slowenien – Abfahrt Vogau Strass – Ehrenhausen – Gamlitz – Leutschach – Schlossberg – bei Diskont Tankstelle (Wegweiser)Richtung „Schlossberger Mühlen“ gerade aus – nach 200 m bei kleiner Kapelle (Wegweiser) links abbiegen, nach ca. 2 km Weingut MusterRoute A-8463 LEUTSCHACH, SCHLOSSBERG 38 tel. +43(0)3454/70053 mobil 3294469445 www.weingutmuster.com info@weingutmuster.com Wir freuen uns, dass Sie uns gefunden haben. Sie erhalten mehr Informationen auf unserer Homepage www.weingutmuster.com und hoffen, dass wir uns mit unseren Vorstellungen hinsichtlich Wein auf diesen Seiten nahe kommen werden. Bei unseren Weinen legen wir Wert auf Lebendigkeit, Authentizität und Charakter. Sie sind das Ergebnis eines Prozesses, bei dem sich der Bogen von der geistigen Einstellung bis zur Arbeit im Weingarten und Keller spannt. Füllmenge: 750ml – Alkoholgehalt 13% Vol. – Hersteller: Weingut Maria und Sepp Muster, Schlossberg 38, 8463 Leutschach, Österreich – Allergene: Sulfite Schlossberg 38 8463 Leutschach/Weinstraße Steiermark, Österreich . . Die Erde in der Tonflasche ist das Flaggschiff von Maria und Sepp Muster.

Die Sauvignon Blanc- und Chardonnay-Trauben bleiben satte 9 Monate auf der Maische, wodurch die Gerbsäuren und Farbstoffe aus den Schalen in den Wein übergehen. Die Erde fordert Beschäftigung ein, sie lässt sich nicht einfach so trinken. Eher Ergründen, mit Zeit und Muße. Sehr komplex, viel Tannin, viel Faszination. Das erfordert zum einen eine kaum mehr erlebbare Akzeptanz und ein immenses Vertrauen in die Abläufe der Natur, zum anderen auch eine Gelassenheit, die selbst geerdete Biodynamiker nicht oft an den Tag legen. „Ich strebe gar nichts an“ … und „ich nehme das, was kommt“, sind dann auch Sätze, die Musters Selbstverständnis und Selbstbewusstsein in seine Arbeit bestens demonstrieren. Sein Konzept der Minimalintervention setzt sich auch hinter der Kellertür fort: „Im Allgemeinen rebeln und quetschen wir und dann fallen die Trauben durch eine Dachöffnung direkt in die Presse. Nach dem Pressen wird der Most in sein Gärgebinde transferiert und da bleibt er dann ungefähr für ein Jahr. In diesem einen Jahr tue ich eigentlich nichts, außer, dass ich den Wein von Zeit zu Zeit koste.“ Danach wird der Wein einmal umgezogen, minimal geschwefelt (10-15mg/L) und dann passiert ein weiteres Jahr nichts. Ungefähr nach zwei Jahren werden die Weine gefüllt, ohne davor gefiltert worden zu sein.

Rotweine bleiben eventuell etwas länger im Fass. Und Fässer sind es immer. Stahltanks werden nur als Gebinde für die Assemblage verwendet. Von der Amphore, mit der Muster schon vor Jahren für Aufsehen sorgte, ist er nicht mehr ganz so überzeugt. Letztlich war sie stets eine Randgeschichte in seinem Sortiment, ein Experiment, das seiner Ansicht nach nicht ganz aufgegangen ist. Er habe, meint er, seine subjektive Grenzlinie dabei zu oft überschritten. Der Versuch, den Wein so natürlich wie möglich zu produzieren, habe nicht so funktioniert, wie er wollte. „Und letztlich“, meint Muster, „hat die Amphore hier ohnehin keine Tradition.

Wir arbeiten eigentlich seit jeher mit Holz.“ Opok, Graf und Sgaminegg (die Namen seiner Weine) sind übrigens Fantasienamen: da auch Musters Weine als Landweine deklariert sind, darf er den Lagennamen, in dem Fall die Großlage Schlossberg nicht darauf schreiben. Muster hat damit kein Problem und auch die Kunden des NOMA scheint es egal zu sein. Die Situation ist trotzdem ein wenig absurd. Im besten Restaurant der Welt reißt man sich um seinen Wein, in Japan, Deutschland und Skandinavien genauso, in Österreich selbst reduziert sich seine Kundschaft auf zwei, drei Händler.